Anna Fenninger

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Anna Veith kämpft sich im Riesentorlauf zurück

27. November 2018

Eine echte Premiere stand vergangenen Samstag für Skistar Anna Veith auf dem Programm. Zum ersten Mal bestritt sie einen Riesentorlauf in Killington im US-Bundesstaat Vermont. Für die 29-Jährige war es aber nicht nur eine Pisten-Premiere – es war auch das erste Rennen in den USA seit der WM im Februar 2015 in Beaver Creek, bei der sie Gold im Riesentorlauf und Super-G sowie Silber in der Abfahrt gewann.

„Die WM damals in Beaver Creek war für mich unglaublich erfolgreich. Das sind super Erinnerungen, die man hat, wenn man in so ein Land wieder zurückkehrt”, sagte die New Partnerin der Euroweb Sportförderung vor dem Rennen. Doch Anna sieht auch, dass insbesondere im Riesentorlauf nach ihrer schweren Knieverletzung der Weg zurück sehr schwierig ist: „Es ist sicher noch ein sehr großer Unterschied zu damals. Bei der WM in Beaver Creek war ich in der Form meines Lebens, vor allem der Riesentorlauf war ein Wahnsinn. Mit 1,4 Sekunden Vorsprung, Weltmeisterin zu werden, das ist ein besonderes Stück.”

Im Gegensatz zum Super-G, bei dem sie sich bereits erfolgreich an die Weltspitze zurückkämpfen konnte, läuft es im Riesentorlauf für Anna noch nicht ganz rund. Derzeit brauche diese Disziplin noch viel Engagement, Willensstärke und Arbeit. Umso zufriedener dürfte sie über das Ergebnis in Killington sein. Am Ende konnte sich die Salzburgerin über Platz 8 freuen: „Ich bin glücklich, dass ich es runtergebracht habe. Man braucht Rennen und den Rhythmus und muss sich was zutrauen. Es macht mir im ‘Riesen‘ einfach so viel Spaß, ich möchte wieder an die Spitze zurück. Der erste Schritt ist getan.“

Die Euroweb Sportförderung gratuliert Anna Veith ganz herzlich zu ihrem Erfolg und wünscht für die nächsten Rennen alles Gute!

Euroweb Sportförderung