Fabian Hambüchen

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Birmingham 2010: Hambüchen holt Bronze und Gold

27. April 2010

Die Deutschen konnten ihre enorme Leistungsfähigkeit und ihren Teamgeist  bei der EM der Kunstturner in Birmingham unter Beweis stellen:
Hambüchen und seine vier Mitstreiter erkämpften den ersten Mannschaftstitel für die deutschen Turner seit 1936. Zudem konnte Matthias Fahrig den Europameister-Titel am Boden für das deutsche Nationalteam bewahren. 2009 konnte Hambüchen zwei Medaillen mit nach Hause nehmen: als Europameister am Boden und im Mehrkampf.
Kunstturner Fahrig legte in diesem Jahr außerdem mit Silber beim Sprung nach. Hambüchen freute sich über den Erfolg für seine Mannschaft, ebenso wie über seinen Einzelerfolg: Fabian Hambüchen erturnte Bronze am Reck, ebenso wie Philipp Boy bei gleicher Punktzahl.

Der Siegeszug der deutschen Kunstturner begann bereits vor Beginn der Europameisterschaft:
Fabian Hambüchen führte am 16.04.2010 die deutsche Mannschaft beim Länderkampf gegen Polen an. In Dessau schlug die Mannschaft um Hambüchen das polnische Team mit einem klaren Vorsprung von 269,00 zu 246,60 Punkten.
Am Barren erturnte Hambüchen 15,45 Punkte. Dieses gute Ergebnis konnte Fabian Hambüchen am Reck, seinem Spezialgerät, sogar noch mit 15,85 Punkten übertreffen.
Einfach verschnaufen konnte die hoffnungsvolle Mannschaft um Hambüchen selbst nach diesem Erfolg nicht. Direkt im Anschluss an den Wettkampf in Dessau ging es weiter zur Europameisterschaft nach Birmingham.
Die diesjährige EM drohte zeitweilig durch die Vulkanasche aus Island nicht stattfinden zu können. Die europäischen Titelkämpfe haben mit einer Verzögerung  von einem Tag am Donnerstag, 22.04.2010 begonnen. Aufgrund des Flugverbotes konnten jedoch einige Mannschaften nicht zur EM antreten. So hatte das russische Nationalteam seine Teilnahme absagen müssen. Für eine Alternativ-Anreise per Bus bekam der geheime Favorit für den Mannschafstitel so kurzfristig keine Visa.
Das deutsche Team hatte Glück im Unglück: Fabian Hambüchen erreichte den EM-Austragungsort Birmingham gemeinsam mit den anderen vier deutschen Turnern nach einer 19-stündigen Busfahrt. Danach konnte der deutsche EM-Kader um Hambüchen seine volle Konzentration wieder auf die wichtigen Titelkämpfe richten.

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