Die Sommertrainingslager auf Zypern und im schwäbischen Ottobeuren sind vorbei. Nach dem intensiven Training ist die alpine Damenmannschaft erst einmal erschöpft. „Auf der anderen Seite freuen wir uns jetzt umso mehr auf das nächste Schneetraining“, so Maria Riesch. Gelegenheit dazu bekommen die Ski-Damen um Maria Riesch bereits Anfang Juli. In Zermatt in der Schweiz werden sie das erste Mal seit langer Zeit wieder Schnee unter den Füßen spüren. Momentan herrschen auf dem dortigen Gletscher optimale Bedingungen. Im Anschluss folgen noch Trainingslager in Neuseeland und Chile. Trainiert wird die DSV-Mannschaft dabei von ihrem neuen Cheftrainer, dem Schweizer Thomas Stauffer. Der steht unter dem Druck, das hervorragende Saisonergebnis von 2009/2010 wiederholen zu müssen. Erst schockiert über den Weggang ihres bisherigen Trainers Mathias Berthold, gibt sich Maria Riesch mittlerweile zuversichtlich. Stauffer sei zwar ein ganz „anderer Typ als Berthold, aber mit ein wenig Abstand betrachtet war es genau der richtige Zeitpunkt für etwas Neues“, sagte Riesch gegenüber der Presse. Berthold trainierte seit 2006 die deutschen Ski-Damen um Riesch und führte diese zu drei Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen 2010.
Wenn Maria Riesch sich nicht gerade auf die neue Saison vorbereitet, verfolgt sie gebannt die Spiele der Deutschen Nationalmannschaft in Südafrika. Sogar die Trainingseinheit am Tag des Spiels Deutschland gegen England wurde verlegt. Dass es zu einem sicheren Sieg kommen würde, wusste Maria Riesch allerdings bereits vorher. Ihren Fußballsachverstand konnte sie am 29. Juni bei Waldis WM-Club in München unter Beweis stellen. Danach geht es am 1. Juli nach Zermatt. Auch hier werden die DSV-Damen um Maria Riesch der deutschen Nationalmannschaft weiter die Daumen drücken.
Endlich wieder Schnee für Maria Riesch und das DSV Team
