Fabian Hambüchen

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Hambüchen begrüßt WM-Entscheidung für Tokyo

24. Mai 2011

Fabian Hambüchen freut sich über die jüngste Entscheidung der FIG: Die Turn-WM im Oktober wird trotz des Reaktorunglücks von Fukushima wie geplant in Tokyo ausgetragen. „Ich freue mich, vor allem für die Japaner. Diese WM wird ein Riesending“, sagte der Ex-Reck-Weltmeister.

Seit 2005 trainiert Hambüchen jedes Jahr mehrere Wochen in Tokyo und bereitet sich dort auf die Saison-Höhepunkte vor. Erst vor kurzem war der noch immer verletzte Profisportler zu Besuch in Tokyo – diesmal nicht um zu trainieren, sondern um seine Freunde im Turnclub Konami moralisch bei der Bewältigung der Erdbeben-Katastrophe zu unterstützen. „Ich habe mich bei meinem Aufenthalt selbst davon überzeugt, dass in Tokyo Normalität eingezogen ist“, berichtete der 23-Jährige von der aktuellen Situation vor Ort.

Noch ist nicht klar, ob der aus dem hessischen Wetzlar stammende Athlet in Tokyo überhaupt an den Start gehen kann. Medienberichten zufolge hat er nach seiner Achillessehnen-Operation wieder begonnen, in der Halle zu turnen. Er trainiere bis zu vier Stunden täglich, beschränke sich dabei jedoch auf Übungen an Reck, Pferd, Barren und Ringen. „Springen und Landen bereiten mir Probleme. Da muss ich aufpassen“, sagte er dem Fernsehsender Sport 1. Im Spätsommer will Hambüchen wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Sein Ziel ist es, sich bei den Deutschen Meisterschaften im August für die WM in Japan zu qualifizieren.

Euroweb wünscht Fabian Hambüchen eine baldige Genesung und alles Gute die nächsten Ziele.

Euroweb Sportförderung