Fabian Hambüchen

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Hambüchen – WM-Start mit Handicap

8. Oktober 2010

Nächste Woche ist es soweit: Das lange Warten und die intensive Vorbereitungszeit sind für Fabian Hambüchen dann endlich vorbei. Denn bereits am 16. Oktober 2010 starten die Turn-Weltmeisterschaften in Rotterdam. Trotz aller Vorfreude fährt Hambüchen allerdings mit einem weinenden Auge in die niederländische Metropole. Aufgrund seiner entzündeten Achillessehne wird Deutschlands bester Turner bei der WM nicht im Mehrkampf-Wettkampf antreten können. Wie bereits bei den Deutschen Meisterschaften lässt Hambüchen lieber die Geräte Boden und Sprung aus. „Damit wollen wir die Leistungsfähigkeit auch für die kommenden Jahre absichern“, so Johannes Peil, der leitende Arzt der Sportklinik Bad Nauheim.

Ein herber Verlust für die deutschen Turner, denn die Mannschaft muss in Rotterdam unter die besten 24 Teams kommen, um sich für die Weltmeisterschaften 2011 zu qualifizieren. Die Teilnahme an der Kunstturn-WM 2011 in Tokio ist obligatorisch, um bei Olympia 2012 in London dabei zu sein. Rotterdam ist also bereits als Vor-Qualifikation für die Olympischen Spiele zu betrachten. Ein gutes Abschneiden also Pflicht.

Fabian Hambüchen wird wohl alles daran setzen, am Barren, den Ringen und seinem Spezialgerät dem Reck wieder Topleistungen zu bringen. Zu welchen hervorragenden Ergebnissen der Wetzlaer trotz Fußverletzung in der Lage ist, zeigte er bereits bei den deutschen Meisterschaften in Berlin. Zusammen mit den erwarteten guten Mehrkampfleistungen von Philipp Boy und Eugen Spiridonov wird die deutsche Turnmannschaft nicht um die Qualifikation für 2011 fürchten müssen.

Euroweb drückt Fabian Hambüchen für die Weltmeisterschaften in Rotterdam die Daumen.

Euroweb Sportförderung