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Kira Walkenhorst plant Comeback für 2020

16. Juli 2019

Bei der Beachvolleyball-WM in Hamburg war Beachvolleyball-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst nur Zuschauerin. Ein halbes Jahr nach ihrem Rücktritt aus dem Profisport konkretisieren sich jedoch ihre Pläne für eine Rückkehr in den Sand. Ein Comeback des Dreamteams mit Laura Ludwig wird es aber vorerst nicht geben.

Kommendes Jahr möchte die 28-jährige Wahl-Hamburgerin zumindest auf nationaler Ebene wieder an Turnieren teilnehmen. „Dieses Jahr bin ich raus und werde mich auf meine Gesundheit konzentrieren. Doch wenn sich das weiter so positiv entwickelt, will ich im nächsten Jahr auf der deutschen Tour wieder einsteigen“, verkündete die New Media Partnerin der Euroweb Sportförderung am Rande der WM.

Als sie im Januar ihren Rücktritt vom Profisport verkündete, lag eine lange Leidensgeschichte hinter Kira. Insgesamt zehn Operationen und anhaltende Schmerzen in Schulter, Hüfte und Rippe machten ein leistungsorientiertes Training unmöglich. „Inzwischen bin ich schmerzfrei“, berichtete die Weltmeisterin von 2017, die bei einem Heilpraktiker Hilfe fand, und inzwischen sogar wieder in einem gemäßigten Umfang trainieren kann.

Auch eine Rückkehr auf die internationale Bühne schließt die amtierende Olympiasiegerin zumindest langfristig nicht aus – doch die nächsten olympischen Spiele werden ohne sie stattfinden: „Bis Tokio ist der Zug abgefahren. International sind derzeit alle Plätze vergeben, die Olympia-Qualifikation läuft.” Nach Tokio will sie allerdings angreifen: „Nach 2020 werden die Karten neu gemischt. Da werden sich sicher einige Teams wieder ändern. Dann weiß ich auch, wie es meinem Körper geht und ob ich jemanden für die nächsten vier Jahre finde.”

Kiras ehemalige Partnerin Laura Ludwig, die inzwischen mit Margareta Kozuch ein Team bildet, freut sich sehr über das angekündigte Comeback: „Das heißt, dass alles mit ihrem Körper gut ist und sie keine Schmerzen hat. Die Gesundheit ist das A und O. Dass sie wieder zurückkehren will, ist mir klar, weil sie viel Leidenschaft für den Beachvolleyball hat. Die Beachvolleyball-Welt würde sich freuen, Kira wieder auf dem Feld zu sehen.”

Bei der Heim-WM lief es für Laura und ihre neue Partnerin noch nicht ganz rund. Doch für Kira kein Grund zur Sorge – schließlich hatten Laura und sie vor ihrem Olympia-Sieg 2016 in Rio de Janeiro bei der WM in den Niederlanden auch nur Platz 17 erreicht. „Und danach lief es richtig rund. Das gibt die Zuversicht, dass es bei Laura auch dieses Mal klappen kann.“

Die Euroweb Sportförderung wünscht Laura und Kira alles Gute für die Umsetzung ihrer sportlichen Pläne!

Euroweb Sportförderung